Die Franziskus Grund- und Realschule plus Irrel sucht, in Kooperation mit dem Sportbund oder dem DRK, jedes Jahr Jugendliche, die ein Freiwilliges Soziales Jahr machen möchten.

Für das Schuljahr 2020/2021 suchen wir junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren, die sich für 12 Monate in unserer Schule sowohl im Vormittagsbereich als auch im Ganztagsschulbetrieb freiwillig engagieren und ausprobieren möchten.

Als FSJler begleiten sie unsere Schüler der Grundschule sowie der Sekundarstufe, je  nach individueller Neigung, während des gesamten Unterrichtstages. Sie unterstützen sie im Team mit den Lehrkräften am Morgen in der Arbeitsorganisation und beim unterrichtlichen Lernen. Am Nachmittag organisieren Sie Bewegungspausen, begleiten sie während der Lernzeiten und gestalten im Tandem Ganztagsschulangebote.

Wenn Sie Lust auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben, gerne im Team arbeiten, zuverlässig und gewissenhaft sind, neue Erfahrungen sammeln wollen und Ihre eigenen Fähigkeiten erkennen möchten, dann ist das einjährige Bildungs- und Orientierungsjahr vielleicht genau das Richtige für Sie. Sie gewinnen einen Einblick in das Arbeitsfeld mit Kindern und Jugendlichen, zeigen soziales Engagement und lernen Verantwortung zu übernehmen. Vielleicht nutzen Sie das FSJ aber auch als sinnvolle Alternative zur Überbrückung eines Wartesemesters oder bis zum Ausbildungsbeginn?

Das FSJ startet am 01.08 und dauert 12 Monate. Neben der Arbeit in der Schule findet eine intensive Begleitung durch den jeweiligen Träger an Seminartagen zur Reflexion, zur Kompetenzschulung und zum regelmäßigen Austausch statt. Während des FSJ erhalten Sie eine monatliche Vergütung, Fortzahlung des Kindergeldes sowie die Übernahme der Sozialversicherungsbeiträge.

Wir freuen uns über aussagekräftige Bewerbung bei einem möglichen Träger oder direkt bei uns (verwaltung@schule-irrel.de)! Ihr Ansprechpartner ist unsere Primarstufenleitung Tanja Biwer. 

 

FSJ'ler und Bundesfreiwilligendienst  

Realschule plus Irrel aus Sonderkontingent „Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug“ bedacht

Tausende Menschen engagieren sich tagtäglich in Deutschland für Flüchtlinge, viele davon ehrenamtlich. Um dieses Engagement zu unterstützen, hat die Bundesregierung ein Sonderprogramm im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes (BFD) mit bis zu 10.000 neuen Stellen gestartet. Mit zwei dieser Stellen ist die Franziskus GRS+ Irrel bedacht worden und diese sind ab sofort zu besetzten. Die Bewerber unterstützen die Lehrkräfte bei Ihrer Arbeit mit Migranten beispielsweise in Förderkursen Deutsch, bei der Landeskunde oder einfach im alltäglichen Unterrichtsgeschehen und sollten volljährig sein. Genauere Infos erhalten Interessierte unter der Rufnummer 06525/9348080 oder unter verwaltung@schule-irrel.de.

Unsere FSJ'ler:

Zu meiner Person, ich bin 21 Jahre alt und engagiere mich in meiner Freizeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Prümzurlay. Ansonsten mache ich noch viel Sport wie z.B. Squash, Bouldern und Krafttraining. 

In meinem FSJ, welches ich über 1 ½  Jahre absolviere, habe ich sehr viel gelernt über den Umgang mit Kindern und ihre unterschiedlichen Charaktere, aber auch ganz viel über mich selbst. Als FSJler muss man flexibel sein, sich auf neue Situationen einstellen können und ehrlich auch mal ,,Nein´´ sagen. 

Die Seminare waren absolut Klasse! Man lacht, lernt, und hat viel Spaß gemeinsam. Der Austausch mit den anderen FSJlern ist sehr hilfreich und man erlebt viel Neues. An meiner Einsatzstelle mochte ich den Zusammenhalt zwischen FSJlern und Lehrern. Ebenso die Freiheit, seine Kreativität einbringen zu können. 
Ich empfehle das FSJ weiter, weil man zu einem viel selbstständigeren Menschen heranwächst, viele schöne, spannende und neue Erfahrungen macht und neue Freunde kennenlernt.  



In meiner Freizeit beschäftige ich mich gerne mit sportlichen Aktivitäten wie zum Beispiel Fußball  oder verbringe  bei schönem Wetter die Zeit draußen mit Freunden. Seit meinem 16. Lebensjahr bin ich zudem Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr in Prümzurlay, was mir auch sehr viel Spaß macht. Schon seit meiner Schulzeit weiß ich, dass ich später als Beruf mal etwas mit Kindern machen möchte. Deshalb habe ich bereits während meiner Schulzeit Praktika in Kindergärten absolviert, was meinen Wunsch, mit Kindern zu arbeiten, positiv bestärkt hat. Viele meiner Freunde absolvierten bereits ein FSJ an einer Grundschule oder an einem Kindergarten, was mich letztendlich auch dazu brachte  mir Gedanken darüber zu machen, ob dies nicht auch etwas für mich wäre. Somit startete  ich am 01.08.2019 auch ein FSJ  an der Grund- und Realschule plus in Irrel. Anfangs hatte ich natürlich meine Zweifel, ob ich in diesem FSJ wirklich zum Einsatz kommen werde  oder ob ich dort nur sitze und zuhöre. Es kam aber ganz anders als erwartet: Ich wurde direkt sehr gut von dem Kollegium aufgenommen und auch im Schulalltag bekam ich mehrere Aufgaben. Ich konnte von Beginn an eine eigene AG mit einem anderen FSJ´ler durchführen und auch im Unterricht mit den Kindern konnte ich viel helfen und die Lehrer unterstützen. Am meisten gefällt mir an meiner Arbeit, dass wir nicht mehr, wie früher  in der Schule, als „Kinder“ behandelt werden, sondern als Erwachsene. Nach einiger  Zeit fühlt man sich schon fast wie ein richtiger Lehrer. Für mich war die Entscheidung für ein FSJ die absolut richtige Entscheidung, um mich auf meinen künftigen Berufswunsch als Grundschullehrer vorzubereiten. Ich habe vielfältige interessante Erfahrungen mit Kindern, Eltern und Kollegen gemacht und unterschiedlichen Eindrücke sammeln können. Meine Fähigkeiten im Umgang mit Grundschülern konnten sich entwickeln und ich habe mich in der Schulgemeinschaft sehr gut aufgehoben gefühlt. Ich kann ein solches FSJ nur weiterempfehlen. Es ist eine sehr wichtige und zudem sozial engagierte Erfahrung.

Hallo, ich bin 20 Jahre alt und absolviere zurzeit mein FSJ an der Franziskus Grund- und Realschule plus in Irrel. Meine persönlichen Interessen sind Fußball und Musik. Zudem bin ich seit fünf Jahren Mitglied der freiwilligen Feuerwehr und seit drei Jahren Betreuer in der Jugendfeuerwehr. 
 
Meinen Freiwilligendienst habe ich am 01.08.2019 angetreten, um die Wartezeit zu überbrücken, bis ich mein Studium für das Grundschullehramt beginnen kann. Zudem kann ich hier schon einen Einblick in die Praxis gewinnen. Seit Beginn des FSJs habe ich sehr viele unterschiedliche Menschen, sowohl Kinder als auch Kollegen, kennenlernen dürfen, konnte aber auch viele neue Erfahrungen und Eindrücke im Umgang mit Kindern sammeln. Jedes Kind ist anders und mit jedem Kind muss man unterschiedlich umgehen und wiederum muss man sie alle gleich behandeln. Dieser kleine, aber feine Unterschied, ist nur eines der zahlreichen Dinge, die ich in meinem FSJ lernen durfte. 
 
Ein Tagesablauf an der GRS+ Irrel sieht wie folgt aus:  Am Vormittag seid Ihr in den Unterrichtsstunden dabei und unterstützt die Lehrkraft. Angefangen bei dem einfachen Kontrollieren der Aufgaben bis hin zu der individuellen Betreuung einzelner Kinder.  Am Nachmittag habt ihr dann mehr Freiheiten, aber auch mehr Verantwortung. Ihr werdet die Ganztagsschüler beim Essen betreuen und die Kollegen der Lernzeit unterstützen.  Danach stehen die AGs auf dem Programm. Nach Absprache könnt ihr auch eigene AGs anbieten. Sei es „Kunst und Spiel“ oder wie ich mit meinem FSJ-Kollegen die „Feuerwehr AG“. 
 
Des Weiteren besucht Ihr während eures FSJ Seminare, wo Ihr euch mit anderen FSJlern austauschen könnt und eure Erfahrungen mit ihnen teilt. Außerdem werdet Ihr auch viel über euch selbst lernen, sowohl in eurer Einsatzstelle als auch auf den Seminaren. 
 
Als Schlusswort kann ich nur sagen, dass ich mein FSJ sehr genieße und es jedem, der einen Beruf im sozialen Bereich anstrebt, nur empfehlen kann!