Europa (er)leben – wenn Freundschaft eine Sprache wird

Dass Europa nicht nur ein paar Seiten in einem Schulbuch füllt, sondern echte Bedeutung für das eigene Leben hat, zeigten die Schüler*innen der Franziskus Grund-und Realschule plus Irrel (D) und des Collège Jean Jaurès in Saint-Vit (FR) in einem spannenden Europaprojekt.

Ein ganzes Schuljahr lang fand unter dem Motto „Demokratie und digitale Medien“ ein reger Austausch zwischen den 5.Klässlern der Französisch-AG auf deutscher Seite und dem Europaclub der französischen Schule statt. So schickten sich die Schüler*innen wechselseitig Videobotschaften, in welchen das Thema Europa (europäische Werte), aber auch kulturelle Besonderheiten der einzelnen Länder thematisiert wurden.

Höhepunkt des Projektes war die persönliche Begegnung der Teilnehmer während einer Exkursion vom 12. Bis 13. Juni nach Straßburg. Hier lernten sie nicht nur die Europäischen Institutionen, sondern auch sich gegenseitig besser kennen. Sprachbarrieren spielten bei diesem Treffen keine Rolle. Wenn den Kindern einmal die Worte fehlten, halfen Gesten, Symbole und fast immer ein Lächeln. So zeigten die Schüler*innen eindrucksvoll, wie deutsch-französische Freundschaft funktionieren kann und legten den Grundstein für eine weitere Zusammenarbeit zwischen den beiden Schulen.

Die Franziskus Grund-und Realschule plus bedankt sich für die organisatorische und finanzielle Unterstützung des Projekts beim Pädagogischen Landesinstitut Rheinland-Pfalz, der Académie Besançon, dem Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz und der Organisation Soroptimist International.

 

Irreler Schüler treffen französische Freunde

Es gehört bereits zur guten Tradition, dass sich die Schüler der 8.Klassen des Wahlpflichtkurses Französisch der Franziskus Schule Irrel mit Schülern ihrer Partnerschule des Collège Robert Schuman aus Hombourg-Haut auf gemeinsame Reise begeben. Vom 14. bis 18.Mai verbrachten sie eine aufregende und erlebnisreiche Woche im lothringischen Baerenthal. Neben vielfältigen kulturellen Aktivitäten wie der Besuch der Maginotlinie, des Smart-Werkes in Lembach, der Europastadt Straßburg und des Kletterparks Tepacap stand auch der sprachliche Austausch im Mittelpunkt der diesjährigen Begegnung. So entstanden neben einem zweisprachigen Reisetagebuch, das die Schüler in deutsch-französischen Gruppen erstellten, auch dreisprachige Videosequenzen auf Deutsch, Französisch und Englisch, die die Jugendlichen in Kleingruppen erstellten. Der Kreativität waren dabei keine Grenzen gesetzt. Einzige Bedingung: Keiner spricht in seiner Muttersprache! Die Ergebnisse waren sehenswerte und witzige Miniproduktionen, die den Schülern eine attraktive Möglichkeit boten, ihre Sprachkenntnisse auf einmalige Art und Weise, fern vom „normalen“ Sprachenerwerb im Unterricht anzuwenden.

Die Schüler und Lehrer der Franziskus Grund- und Realschule plus Irrel bedanken sich herzlich beim Deutsch-Französischen Jugendwerk und dem Förderverein der Schule für die finanzielle Unterstützung dieses besonderen Projekts.


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Auf Entdeckungsreise in de Großregion 

Irreler Schüler erleben eine gemeinsame Woche  mit Schülern ihrer Partnerschule aus Frankreich

Die deutsch-französische Schülerbegegnung der 8-Klässler mit ihren Freunden aus der französischen Partnerschule in Hombourg-Haut aus Lothringen ist fester Bestandteil des Schulprogramms der Franziskus Grund-und Realschule plus. Die einwöchige  Reise führte die Schüler vom 24.-28. April in die schöne Moselregion nach Traben-Trarbach. Gemeinsam entdeckten Deutsche und Franzosen die Großregion und besichtigten unter anderem Luxemburg-Stadt, die  Reichsburg Cochem, die Edelsteinmine in Idar-Oberstein und das Weinstädtchen Bernkastel-Kues. Ein Besuch beim Winzer mit Traubensaftverkostung stand ebenso auf dem Programm wie der abschließende Höhepunkt der Fahrt, der Besuch des Kletterparks Mont- Royal. Bei ihren Erkundungen  stießen die Schüler  immer wieder auf Spuren gemeinsamer deutsch-französischer und europäischer  Geschichte. Die Erlebnisse und Eindrücke wurden dann am Abend  im zweisprachigen Reisetagebuch festgehalten, das die Schüler gemeinsam mit ihren französischen Freunden in kleinen Gruppen bearbeiteten.

Wir bedanken uns beim Förderverein der Franziskusschule und dem Deutsch-Französischen Jugendwerk für die Unterstützung dieses besonderen schulischen Projekts.